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Gehirntumore – Kapitel 3

Häufige Gehirntumore und ihre medizinische Bezeichnung:

–  Gliom (Astrozytom, Glioblastom, Oligodendrogliom)
–  Medulloblastom
–  Meningeom
–  Neurinom
–  Lymphom
–  Hypophysenadenom
–  Gehirnmetastasen

Im Folgenden werden die wichtigsten Arten von Gehirntumoren kurz vorgestellt.

Gliome

Die Gliome sind die häufigsten Gehirntumoren. Sie machen zirka 50 Prozent aller primären Geschwülste des Gehirngewebes aus. Diese Tumoren leiten sich von den glialen Stützzellen ab. Da das Gehirn mehrere Arten von Stützzellen enthält, lassen sich verschiedene Untergruppen von Gliomen abgrenzen, auf die kurz eingegangen werden soll.

Am häufigsten sind die Astrozytome, das heißt Geschwülste aus den sternförmigen Stützzellen des Gehirns (Astrozyten). Sie können in allen vier WHO-Graden auftreten.

Dabei stellt das pilozytische Astrozytom (WHO Grad I) eine gutartige Variante dar, welche überwiegend bei Kindern und jungen Erwachsenen beobachtet wird.

Das Glioblastom (Glioblastoma multiforme – WHO Grad IV) ist dagegen eine besonders bösartige Form eines glialen Gehirntumors.

Leider handelt es sich dabei mit einem Anteil von zirka 50 Prozent auch um das häufigste Gliom.

Eine Besonderheit von weniger bösartigen Astrozytomen der WHO Grade II und III besteht darin, dass diese Tumore im Laufe der Erkrankung an Bösartigkeit zunehmen können. Sorgfältige und regelmäßige Nachuntersuchungen sind daher besonders wichtig.

Zu den Gliomen zählen ferner auch Tumoren aus Markscheiden-bildenden Stützzellen (Oligodendrozyten), die man entsprechend als Oligodendrogliome bezeichnet, Mischgliome sowie Tumoren mit Ursprung aus der Wand der Gehirnkammern (Ependymome).

Medulloblastome

Das Medulloblastom gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen im Kindesalter. Es handelt sich um eine Geschwulst des Kleinhirns, die aus unreifen Zellen des kindlichen Gehirns entsteht.

Diese Eigenschaft haben die Medulloblastome mit anderen kindlichen Krebserkrankungen gemein. Trotz seines bösartigen Charakters kann das Medulloblastom heute mit gutem Erfolg behandelt und bei zirka 50 Prozent der betroffenen Kinder geheilt werden.

Eine rechtzeitige Diagnose und konsequente Therapie sind hier besonders wichtig.

Die Erkrankung macht sich häufig durch Krankheitserscheinungen bemerkbar, die mit einem erhöhten Gehirndruck infolge eines Aufstaus der Gehirnflüssigkeit zusammenhängen.

Meningeome

Die Meningeome entwickeln sich nicht aus der Gehirnsubstanz selbst, sondern aus Zellen der Gehirnhäute. Sie machen zirka 20 Prozent aller Geschwülste im Schädelinneren aus und betreffen überwiegend erwachsene Menschen im mittleren und höheren Lebensalter. Meningeome können sich aufgrund ihres langsamen Wachstums über längere Zeiträume entwickeln und werden manchmal nur zufällig entdeckt.

Krankheitserscheinungen treten vor allem dadurch auf, dass die wachsende Geschwulst angrenzende Gehirnstrukturen verdrängt und in ihrer Funktion beeinträchtigt.

Die Art der Symptome hängt wesentlich von der Lage des Meningeoms im Schädelinneren ab. In 85 Prozent der Fälle werden die Meningeome als gutartige Tumoren in den WHO Grad I eingestuft und sind durch operative Entfernung zu heilen.

Zehn Prozent der Meningeome sind jedoch so genannte atypische Meningeome (WHO Grad II).

Sie zeichnen sich durch ein verstärktes Wachstumsverhalten und erhöhte Neigung zum erneuten Auftreten nach Behandlung aus. A

uch diese Meningeome haben eine günstige Prognose. Bösartige Meningeome (WHO Grad III) werden nur bei zirka fünf Prozent der Patienten beobachtet.

Sie können den behandelnden Arzt vor erhebliche Probleme stellen und er- fordern in der Regel eine zusätzliche Bestrahlung.

Neurinome

Die Neurinome entstehen aus Markscheiden bildenden Schwann-Zellen der Gehirn- und Rückenmarknerven. Sie werden meist im Bereich der hinteren Schädelgrube beobachtet, wo sie Strukturen des Hirnstamms und des Kleinhirns in Mitleidenschaft ziehen können.

Am häufigsten ist der achte Gehirnnerv betroffen, welcher den Gehör- und Gleichgewichtssinn vermittelt (Akustikus-Neurinom).

Auch die Neurinome sind gutartige Tumoren die in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle dem WHO Grad I entsprechen. Bei rechtzeitiger Behandlung ist eine dauerhafte Heilung möglich.

Lymphome

Obwohl das Gehirn kein lymphatisches Organ ist, können im Gehirngewebe Tumoren aus Lymphzellen entstehen, also aus Zellen, die im Dienst der körpereigenen Abwehr stehen und in Lymphknoten, Milz und Blut vorkommen.

Die Ursache für das Auftreten dieser Tumorform im Nervensystem ist noch weitgehend unbekannt.

Eine Häufung wird bei Patienten mit AIDS und anderen Formen von Abwehrschwäche beobachtet.

Aus unbekannten Gründen nimmt diese Tumorart auch bei Menschen ohne Abwehrschwäche an Häufigkeit zu. Eine ausgedehnte Operation ist bei Lymphomen des Gehirns nicht angezeigt.

In der Regel wird zur Sicherung der Diagnose eine stereotaktische Feinnadelbiopsie durchgeführt.

Hypophysenadenome

Die Hypophysenadenome zählen nicht zu den Gehirntumoren im engeren Sinn. Sie entstehen im Bereich der Hirnanhangdrüse und wachsen manchmal gegen den Sehnerv sowie Anteile der Stirnhirnunterfläche (Gehirnbasis) vor. Manche dieser Tumoren zeichnen sich durch die Bildung von Hormonen aus.

Diese können zum Beispiel Menstruationsstörungen, Wachstumsstörungen oder andere Zeichen einer Hormonfunktionsstörung hervorrufen.

Die durch den Tumor gebildeten Hormone lassen sich sowohl im Blut als auch im Tumorgewebe selbst nachweisen.

In der ganz überwiegenden Mehrzahl sind die Hypophysenadenome gutartige Tumoren (WHO Grad I) mit günstiger Prognose.

In der Regel werden diese Tumoren operiert.

Bei manchen Patienten ist auch eine alleinige medikamentöse Behandlung möglich und erfolgreich.

Metastasen

Tochtergeschwülste im Gehirn (Gehirnmetastasen) sind Absiedlungen von Tumoren anderer Organe in das Gehirn. Sie machen im höheren Lebensalter 30 bis 40 Prozent aller Gehirntumoren aus.

Ein Verdacht auf Gehirnmetastasen kommt insbesondere dann auf, wenn mehrere Tumorherde in verschiedenen  Gehirnanteilen nachweisbar sind oder wenn bei einem Patienten bereits eine Krebserkrankung in einem anderen Organ festgestellt worden ist.

Gelegentlich kann eine solche Tochtergeschwulst auch erstes Zeichen eines noch nicht bekannten Krebsleidens sein.

Manche Krebsarten neigen besonders dazu, Metastasen im Gehirn zu bilden

Hierzu zählen zum Beispiel Lungenkrebs, Brustkrebs, Nierenkrebs sowie das maligne Melanom der Haut.

Die Behandlung erfolgt durch Operation, Bestrahlung, bei bestimmten Tumortypen durch zusätzliche Chemotherapie und in ausgewählten klinischen Situationen durch gezielte Strahlentherapieverfahren, die einen lokal begrenzten Gewebsuntergang im Zentrum der höchsten Strahlendosis verursachen.

Wesentlich für die Behandlungschancen sind in diesem Fall auch Ausdehnung und Behandelbarkeit der Grunderkrankung.

Der neuropathologischen Diagnostik kommt bei Gehirnmetastasen die wichtige Aufgabe zu, Hinweise auf die Art und das Ursprungsorgan des zugrunde liegenden Krebsleidens zu geben.

Alle Angaben ohne Gewähr. Ende Gehirntumore Kapitel 3, Autor 9534

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Weiterführende Literatur

Rechtlicher Hinweis:

sämtliche Aussagen zur Wirksamkeit der in diesem Buch thematisierten Natursubstanzen beziehen sich zumeist auf Studien und Therapieerkenntnisse, die offiziell als >>nicht evidenzbasiert<< eingestuft sind, entsprechend in der Schulmedizin und vor dem Gesetz keine Anerkennung genießen.

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