Gut zu wissen, wenn eine Gehirntumor-Operation die gewählte Therapieform ist
Das Operationsmikroskop im neurochirurgischen Operationssaal (so genannte Mikro-Neurochirurgie) hat zu einer erheblichen Senkung des Operationsrisikos geführt.

 

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Operation Gehirntumor

Gehirntumore – Kapitel 7

Die Therapie von Gehirntumoren

Wenn zweifelsfrei feststeht, dass Sie an einer Gehirntumorerkrankung leiden, werden Sie mit Ihrem Arzt ausführlich sprechen: über das genaue Ergebnis der Untersuchungen, über Ihre Behandlung und über ihre Heilungschancen (Prognose).

Dieses Gespräch sollte in Ruhe und ohne Zeitdruck stattfinden.

Lassen Sie sich genau erklären, welche Behandlungsschritte Ihr Arzt für sinnvoll und am besten geeignet hält. Wenn Sie sich mit der vorgeschlagenen Behandlung unwohl fühlen, fragen Sie ihn, ob es auch andere Möglichkeiten gibt.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Arzt verstehen und fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.

Lassen Sie sich unbekannte Fremdwörter erklären.

Viele Ärzte bemerken oft nicht, dass sie Fachwörter benutzen, die Sie nicht kennen. Prüfen Sie in Ruhe, ob der Arzt Ihre Fragen beantwortet hat und ob Sie die Antworten des Arztes verstanden haben.

Wenn Sie möchten, nehmen Sie einen Familienangehörigen, einen Freund oder eine Freundin zu dem Gespräch mit.

Bei einem Nachgespräch zeigt sich häufig, dass vier Ohren mehr gehört haben als zwei.

Damit Sie sich nicht alles merken müssen, können Sie sich die wichtigsten Antworten des Arztes auch aufschreiben.

Gut- oder Bösartig

Neben dem gut- oder bösartigen Charakter des Tumorgewebes hat auch die Lage einer Geschwulst im Gehirn eine große Bedeutung für die Behandlungsmöglichkeiten.

So ist zum Beispiel eine einzelne Metastase im Gehirn, die oberflächlich liegt und die der Neurochirurg deshalb schonend entfernen kann, gut behandelbar, obwohl der zugrunde liegende Tumor längerfristig eine eher ungünstige Prognose erwarten lässt.

Dagegen sind die Behandlungsmöglichkeiten bei einem in der Tiefe des Gehirns liegenden, langsam wachsenden und unscharf abgegrenzten Tumor sehr eingeschränkt, auch wenn der Tumor unter dem Mikroskop Merkmale einer gutartigen Geschwulst aufweist.

Die neuropathologische Diagnose hat einen wesentlichen Einfluss auf die Art und Aussicht der Behandlungsmöglichkeiten.

So werden zum Beispiel Meningeome, also Tumoren, die sich von den Hirnhäuten ableiten, in aller Regel ausschließlich operiert und sind grundsätzlich heilbar.

Bei anderen Tumoren, zum Beispiel den Lymphomen des Gehirns, ist mit der Operation allenfalls eine Diagnosesicherung, aber keine therapeutische Hilfe möglich.

Chemotherapie und Strahlentherapie

Hier sind andere Verfahren wie zum Beispiel Chemotherapie und Strahlentherapie die einzig sinnvollen Behandlungsformen.

Kombinierte Therapie

Bei vielen Tumoren kombiniert man unterschiedliche Therapiearten:

So werden Medulloblastome des Kleinhirns bei Kindern und Jugendlichen oft operiert, bestrahlt und chemotherapeutisch behandelt.

Die Operation

Lange Zeit galten chirurgische Eingriffe am Gehirn als außerordentlich risikoreich und belastend. In den vergangenen 15 bis 20 Jahren wurden die Operationstechniken gleichsam revolutioniert.

Mikro-Neurochirurgie

Die Einführung des Operationsmikroskops in den neurochirurgischen Operationssaal als so genannte Mikro-Neurochirurgie hat zu einer erheblichen Senkung des Operationsrisikos geführt.

Damit verbunden sind ein deutliches Absinken der Fälle, in denen sich der Gesundheitszustand des Patienten aufgrund der Operation verschlechtert, sowie eine deutliche Abnahme operationsbedingter Todesfälle.

Die neurochirurgische Entfernung eines Tumors, der zum einen vollständig und zum anderen unter Schonung des umgebenden Gehirngewebes operiert werden kann und bei der keine Nachbehandlung erforderlich wird, ist der Idealfall.

In vielen Fällen ist dies möglich, zum Beispiel bei Meningeomen, Tumoren der Hirnanhangdrüse und bestimmten Gliomen.

Oft ist jedoch grundsätzlich eine vollständige Entfernung des Tumors nicht erreichbar, etwa weil bösartige Prozesse keine klaren Wachstums- grenzen aufweisen und in das umgebende, gesunde Gehirngewebe einwachsen, so dass noch mehrere Zentimeter jenseits des Operationsrandes lebensfähige Tumorzellen im Gehirngewebe verbleiben.

Diese Zellen müssen dann mit einer entsprechenden Zusatzbehandlung, zum Beispiel mit einer Strahlentherapie oder mit einer Chemotherapie, angegangen werden.

In vielen Fällen wird es dem zunächst betreuenden und behandelnden Neurochirurgen nicht möglich sein, bereits vor der Operation eine Aussage über die erforderliche Nachbehandlung zu machen, da diese Entscheidung von der neuropathologischen Begutachtung und damit der Einordnung der Geschwulst abhängig ist.

Nicht immer ist eine Operation sinnvoll.

In einigen Fällen mag eine abwartende Haltung angemessener sein. Ein Beispiel wäre ein Meningeom, das durch einen epileptischen Anfall auffällig wurde, aber eine ausgeprägte Verkalkung aufweist. Letzteres spricht für eine ganz geringe Wachstumstendenz.

Neurologische Einbußen

Auf der anderen Seite sind ausgedehnte das Gehirn durchwachsende Tumoren zu erwähnen, die keine oder sehr wenige neurologische Einbußen verursachen und die nicht vollständig operativ entfernt werden können, weil eine radikale Entfernung auf jeden Fall erhebliche neurol. Störungen verursachen würde.

bösartige Prozesse

Zum dritten gibt es bösartige Prozesse, die in jedem Falle lebensbegrenzend sind, ob sie behandelt werden oder nicht, und deren Operation ebenfalls mit erheblichen Schäden verbunden wäre.

Nutzen und Risiken

Hier gilt es, zusammen mit dem Patienten und gegebenenfalls mit seinen Angehörigen eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiken vorzunehmen.

operationsbedingte Gesundheitseinschränkungen

Das Auftreten von bleibenden operationsbedingten Gesundheitseinschränkungen (permanente Operationsmorbiditet), die sich nicht nach wenigen Tagen bis Wochen zurückbilden, liegt in der Hand eines erfahrenen Operateurs heute bei zirka fünf Prozent.

Die Operationsletalität, also der Anteiloperationsbedingter Todesfälle, liegt unter zwei Prozent.

Selbstverständlich handelt es sich bei diesen Zahlen um Richtwerte; das Risiko im einzelnen Fall ist abhängig von der Art des Tumors, seiner Lage im Gehirn, dem Alter des Patienten, seiner allgemeinen Gesundheit und von anderen Faktoren.

Verbesserte Operationstechnik

Einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Operationstechnik haben auch die modernen bildgebenden Verfahren wie Computertomographie und Kernspintomographie geleistet, die vor der Operation eine präzise Information über Lage und Ausdehnung des Tumors gestatten.

Auch die Überwachungsmöglichkeiten der Gehirnfunktion während einer Operation haben sich erheblich verbessert. Schließlich hat auch die Weiterentwicklung der modernen Anästhesie zur deutlichen Senkung operationsbedingter Komplikationen beigetragen.

Aus diesen Ausführungen wird deutlich, dass heute umfangreiche, schwierige Operationen schonend durchgeführt werden können, die vor 20 Jahren technisch unmöglich waren.

Alle Angaben ohne Gewähr. Migäne – Ende Kopfschmerzen,   zeitgemäße Therapiemethoden bei Gehirntumore Teil 1 Kapitel 7, Autor 9534

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Weiterführende Literatur

Rechtlicher Hinweis:

sämtliche Aussagen zur Wirksamkeit der in diesem Buch thematisierten Natursubstanzen beziehen sich zumeist auf Studien und Therapieerkenntnisse, die offiziell als >>nicht evidenzbasiert<< eingestuft sind, entsprechend in der Schulmedizin und vor dem Gesetz keine Anerkennung genießen.

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