Migräne, Kopfschmerzen oder Anzeichen für einen Gehirntumor? Je nach Symptomen werden verschiedene Untersuchungen bei Verdacht auf einem Gehirntumor gleich nach Bekanntwerden durchgeführt.  Computertomographie, Kernspintomographie, Biopsie und/oder Operation stehen dabei als gängigste Verfahren zur Verfügung.

 

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Gehirntumore – Kapitel 6

Neurologische Untersuchung

Bei den geschilderten Beschwerden, die auf das Vorliegen einer Gehirntumorerkrankung hinweisen können, ist zunächst eine Untersuchung durch die Fachärztin oder durch den Facharzt erforderlich.

Anamnese

Bereits die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) gibt oft wichtige Informationen, die den Neurologen zur richtigen Diagnose führen können. Eine genaue körperliche Untersuchung vermag dann bei mehr als der Hälfte der Patienten bereits klinische Symptome nachzuweisen, die auf eine Erkrankung des Gehirns hindeuten.

Computertomographie CT

Die Computertomographie (CT) ist ein belastungsfreies Schnittbildverfahren, bei dem Röntgenstrahlen das Schädelinnere durchdringen und mit „Fühlern“ aufgefangen werden, die ringförmig um den Kopf in einer Röhre angeordnet sind. Diese setzen die aufgefangenen Signale mit Hilfe computerisierter Verfahren zu einem Bild zusammen. Damit gelingt es, Schnittbilder des Schädelinneren mit einer Präzision zu gewinnen, welche vor 20 Jahren noch unvorstellbar gewesen ist.

Geringe Belastung durch Röntgenstrahlen

Die Röntgenbelastung, der der Patient ausgesetzt wird, ist wesentlich geringer, als es die Darstellung des Verfahrens vermuten lässt, und liegt in der Größenordnung einer normalen Röntgenaufnahme des Schädels.

Die Computertomographie bietet außer der zuvor erwähnten empfindlichen Darstellung von Strukturen noch andere Vorteile: Sie ist vielerorts verfügbar, die Untersuchungszeit ist kurz, und sie erfasst zuverlässig Blutungen und Verkalkungen.

Kernspintomographie MRT

Grundsätzlich ist die Kernspintomographie (auch Magnet-Resonanz-Tomograhie, MRT, genannt) empfindlicher im Nachweis von Störungen oder Raumforderungen im Gehirn als die Computertomographie. Allerdings dauern die Untersuchungen länger, und aufgrund der engen Platzverhältnisse in der Untersuchungsröhre erscheint sie für ängstliche Menschen oft weniger geeignet. Sie ist außerdem wesentlich kostspieliger als die Computertomographie und steht auch an weniger Stellen zur Verfügung.

Die Kernspintomographie basiert auf dem Phänomen der Kernresonanz von Wasserstoffatomen im untersuchtenGewebe innerhalb eines künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldes.

Kopfschmerzen alleine reichen nicht aus

Dieses Untersuchungsverfahren wird erforderlich, wenn das Computertomogramm bei einem Patienten, der zum ersten Mal einen epileptischen Anfall erlitten hat, einen verdächtigen oder keinen auffälligen Befund zeigt. Das Kernspintomogramm kann bestimmte Tumoren in dieser Situation nachweisen, die dem computertomographischen Nachweis entgehen.

Dies gilt nicht für Patienten, deren ausschließliche Beschwerden in Kopfschmerzen bestehen.

Hirntumore, die Kopfschmerzen auslösen, sind meist bereits so groß, dass sie sich schon im Computertomogramm nachweisen lassen.

Die Kernspintomographie ist auch vor einem operativen Eingriff notwendig, wenn ein Gehirntumor bereits diagnostiziert wurde. Sie erlaubt es dem Operateur in aller Regel, die genaue Lage, Ausdehnung und Abgrenzbarkeit eines Gehirntumors zu erkennen.

Metastasen im Gehirn

Da in bestimmten Fällen auch Metastasen im Gehirn operiert werden können, ist auch in dieser Situation die Durchführung einer Kernspintomographie erforderlich: Mit ihr gelingt häufig der Nachweis von zusätzlichen kleinen Metastasen, die sich dem computertomographischen Nachweis entziehen.

Andere Untersuchungsmethoden

Im Vergleich zu den oben dargestellten modernen bildgebenden Verfahren haben andere Untersuchungsmethoden zum Nachweis oder Ausschluss einer Gehirntumorerkrankung nur eine untergeordnete Bedeutung.

EEG – Elektroenzephalogramm 

Das Elektroenzephalogramm (EEG) ist eine schnell ver-fügbare, ungefährliche und preiswerte Methode. Sie gibt über die Aufzeichnung der Hirnströme Hinweise auf Funktionsstörungen des Gehirns. Gehirntumoren können durch eine herdförmige, das heißt lokal umschriebene Änderung der Hirnströme im EEG auffällig werden; ein Normalbefund im EEG schließt das Vorliegen einer Gehirntumorerkrankung jedoch nicht aus.

Untersuchung des Nervenwassers

In manchen Fällen ist die Untersuchung des Nervenwassers (Liquors) erforderlich: Bei einigen Gehirntumoren, zum Beispiel beim Medulloblastom, ist die Erkrankung mitunter von einer so genannten leptomeningealen Tumoraussaat begleitet.

Dies bedeutet, dass sich Tumorzellen aus dem im Schädelinneren gelegenen Tumor ablösen und so im Liquorraum schwimmend praktisch überall dorthin verteilt werden können, wo weiche Hirnhäute und Rückenmarkhäute den Raum begrenzen, der das Nervenwasser umhüllt.

Auf diesem Wege können solche Tumoren zum Beispiel im gesamten Rückenmarkkanal anwachsen. In diesen Fällen wird eine Liquorpunktion (Lumbalpunktion) durchgeführt. Dabei wird im Bereich der Lendenwirbelsäule der Rückenmarkkanal, in dem sich Nervenwasser befindet, mit einer feinen Nadel zwischen zwei Lendenwirbelkörpern punktiert.

Unter dem Mikroskop

Der Neuropathologe untersucht den so gewonnenen Liquor unter dem Mikroskop auf das Vorliegen von bösartigen Tumorzellen.

Staging

Bei einigen Tumoren muss diese Untersuchung für das so genannte Staging erfolgen, also um zu bestimmen, wie weit sich die Tumorerkrankung ausgedehnt hat.

Auch solide bösartige Tumoren anderer Organe, zum Beispiel der Lunge oder der Brust, können sich zunächst über das Nervenwasser im Schädelinneren und im Rückenmarkkanal ausbreiten und dann eine Krebszellausbreitung in den Gehirnhäuten (meningeale Karzinomatose) verursachen.

Zur Diagnostik dieser seltenen Tumorkomplikation ist die Nervenwasseruntersuchung, also die Lumbalpunktion, ebenfalls unbedingt notwendig.

Stoffwechsel und Durchblutung

Bestimmte bildgebende Verfahren erlauben Rückschlüsse auf den Stoffwechsel und die Durchblutungsverhältnisse in einem Gehirnbereich, beides Funktionsgrößen, die oft durch einen Tumor wesentlich verändert werden.

Positronen Emissions Tomographie PET

Mit Hilfe neuartiger technischer Verfahren, der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der Single-Photon-Emissions-Computertomographie, (SPECT) lassen sich auf einem Schnittbild des Gehirns Stoffwechselvorgänge und/oder Durchblutungsverhältnisse darstellen. Ihr Einsatzgebiet befindet sich jedoch mit wenigen Ausnahmen noch im Stadium der Erprobung.

Biopsie

Gewebeentnahme

Biopsie oder Operation

Zur sachgerechten Behandlungsplanung müssen die Art und der Grad der Gut- beziehungsweise Bösartigkeit eines Tumors bestimmt werden.

Dafür ist die sorgfältige Untersuchung einer Gewebeprobe durch den Neuropathologen erforderlich.

Nicht in jedem Falle wird es sinnvoll sein, eine solche Gewebeprobe durch eine offene Operation und durch eine vollständige oder teilweise Entfernung des Tumors anzustreben.

Was kann gegen eine Operation sprechen?

Folgende Gründe können dagegen sprechen, den Tumor zunächst operativ zu entfernen:

  • Der Tumor liegt für den Operateur weitgehend unzugänglich in einem Gehirngebiet dessen Verletzung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu neurologischen Störungen führen würde
  • Der Tumor zeigt in CT oder MRT eine Ausdehnung und Wachstumseigenschaften, die eine operative Entfernung nicht sinnvoll erscheinen lassen. Dies ist zum Beispiel bei ausgedehnt wachsenden, mehrere Gehirnregionen befallenden Tumoren der Fall
  • Bildgebende und klinische Merkmale sprechen für das Vorliegen eines Tumors, der durch andere als durch operative Maßnahmen wirkungsvoller und schonender behandelt werden kann (zum Beispiel Lymphome des Gehirns, Keimzelltumoren der Zirbeldrüse)

Probebiopsie des Tumorgewebes

In diesen Fällen ist die stereotaktische Probebiopsie des Tumorgewebes oft die diagnostische Methode der Wahl; sie kann in spezialisierten Zentren unter Umständen mit einer bestimmten Form der lokalen Bestrahlung, der interstitiellen Strahlentherapie kombiniert werden.

Bei der stereotaktischen Biopsie wird durch ein kleines Bohrloch im Schädel eine feine Nadel in das Gehirn eingeführt und bis zum Tumorgebiet vorgeschoben, aus dem dann mehrere sehr kleine Gewebeproben entnommen und dem Neuropathologen zur Verfügung gestellt werden können.

Stereotaxie-Rahmen

Damit der zuvor im Computertomogramm oder Kernspintomogramm dargestellte Tumor sicher angesteuert werden kann, muss der Kopf des Patienten in einem so genannten Stereotaxie-Rahmen befestigt werden.

Dreidimensionale Darstellung des Gehirntumors

Ein Computer sorgt für die optimale Verarbeitung der durch die Bildgebung gewonnenen Daten und stellt den Tumor in seiner räumlichen Beziehung zum Gehirn dreidimensional dar.

Förderprojekt der Deutschen Krebshilfe

Die stereotaktische Probebiopsie wurde – unter anderem durch entsprechende Förderprojekte der Deutschen Krebshilfe – in einigen spezialisierten Zentren in Deutschland zu höchster Präzision und Sicherheit weiterentwickelt. Ihre Anwendung hängt auch von den Erfahrungen im jeweiligen Behandlungszentrum ab.

Alle Angaben ohne Gewähr. Migäne – Ende Kopfschmerzen,   zeitgemäße Untersuchungsmethoden bei Gehirntumore Kapitel 6, Autor 9534

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Weiterführende Literatur

Rechtlicher Hinweis:

sämtliche Aussagen zur Wirksamkeit der in diesem Buch thematisierten Natursubstanzen beziehen sich zumeist auf Studien und Therapieerkenntnisse, die offiziell als >>nicht evidenzbasiert<< eingestuft sind, entsprechend in der Schulmedizin und vor dem Gesetz keine Anerkennung genießen.

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